Die Mode
Die Kleidung
Man zeigt Flagge und Marke. Das Label, als Markenzeichen steht stark im Vordergrund. Markenprodukte sind ein Muss. Die Zeiten des dezenten Understatement sind mit dem Erscheinen der Krocha-Bewegung vorbei.
Marken funktionieren immer nur durch ihre emotionale Aufladung, oder einfacher gesagt, die Identität des Nutzers muss beim erkennen der Marke ganz klar sein.
Es sind aber nicht nur Marken, die im Vordergrund stehen. Bestimmte Farben und Kleidungsstücke an sich demonstrieren mit welcher Gruppe sich die Jugendlichen identifizieren. Neonfarbene Kappen gehören genauso wie teuere Sportschuhe zu der Grundausstattung eines jeden Krocha. Auch die Art wie beispielsweise Kappen getragen werden zeigt deutlich, wer vor einem steht.
Zur Freude vieler männlichen Krocha liegen „Hot Pants“, kurze Röcke und körperbetonte Textilien bei weiblichen Krocha wieder hoch im Kurs. Unabhängig von äußeren Temperaturen zeigen die Damen viel Bein und Haut.
Frisur und Styling
Passend zu dem Modeauftritt spiegelt sich das Bestreben aufzufallen auch im Styling wieder. Der Vokuhila ist wieder im kommen, vorne kurz und hinten lang. Blondierte Haare bzw. eine tiefschwarz gefärbte Haarpracht, oftmals mit Strähnchen versehen, sind das weibliche Gegenstück zum Vokuhila der Jungs.
Ein weiteres Muss ist die Körperbräune. Solarium ist bei der Krochaszene genauso obligatorisch wie die Bräunungscreme. Blasses Aussehen ist ein definitives No-Go beim Fortgehen.
Generell könnte man sagen, dass ein ordentliches und gepflegtes Styling bevorzugt wird. Augenbrauen auf die richtige Länge und Form getrimmt, teilweise auch Muster in den Haaren rasiert, zeigen, dass wieder vermehrt auf Optik Wert gelegt wird. Das Aussehen lassen sich die Jugendlichen auch einiges Kosten. Bis zu 400 Euro im Monat werden für Klamotten, Hairstyling und Solarium ausgegeben.
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